Vishoelisation - AR Demonstrator

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  • hochgeladen 20. Juni 2024

Aus einem Impulsprojekt mit der Firma Schuh Kaufmann Heilbronn ist die Applikation Vishoelisation entstanden. Die App ist eine umfangreiche Weiterentwicklung des Cap-Check Demonstrators. 

Die App empfängt den Benutzer zunächst mit einem Menü, das aus vier Punkten besteht. Die oberste Auswahl zeigt den Katalog des Schuhhändlers. Hier kann gescrollt werden, um zu sehen, welche Schuhe verfügbar sind. Für den Zweck des Demonstrators wurden drei Schuhe eingefügt. Diese Schuhe können virtuell angewählt werden, woraufhin ein Bildschirm mit weiteren Informationen zum Schuh sowie ein Link zur Website des Schuhhändlers angezeigt wird. Zurück im Hauptmenü ermöglichen die beiden mittleren Buttons eine Objekterkennung. Hier kann wahlweise ein Schuh oder der eigene Fuß erkannt werden. Bei der Schuherkennung muss das Smartphone auf einen Schuh gerichtet werden. Dieser wird dann automatisch aus allen im Katalog vorhandenen Schuhen erkannt. Nach der Identifikation erscheint der Name des Schuhs und sein Preis auf einem Panel auf dem Bildschirm. Durch Drücken des Panels werden die erweiterten Schuhinformationen angezeigt. Nach der Erkennung kann mit einer Pipette auch die Farbe des Schuhs erkannt werden, wodurch nun auch andere Farben des Schuhs auf dem Panel dargestellt werden. Durch Drücken der jeweiligen Farbe wird der Schuh in dieser Farbe über den physischen Schuh mittels AR virtuell gelegt. Geht man nun zurück ins Hauptmenü und aktiviert die Fußerkennung, kann die Farbe des Schuhs auch über den eigenen Socken dargestellt werden, also eine virtuelle Anprobe. Im untersten und letzten Punkt des Hauptmenüs wird der zuletzt erkannte oder ausgewählte Schuh permanent angezeigt. Nach Auswahl des untersten Punktes wird das 3D-Modell sichtbar, das mit der bekannten Touchscreen-Gestensteuerung gedreht und gezoomt werden kann. 

Die Anwendung Vishoelisation nutzt Augmented Reality direkt im Einzelhandel, um das Problem der Lagergröße bei einer großen Anzahl von Produkten und Variationen zu lösen. So kann trotz eines kleinen Lagers eine große Anzahl von Schuhen lokal im Geschäft virtuell dargestellt werden. Durch die Variationsdarstellung kann der Kunde z. B. einen Schuh in der nicht gewünschten Farbe, aber in der passenden Größe anprobieren und sich dann direkt aus dem Shop den Schuh in der passenden Farbe anzeigen lassen und bestellen. Damit werden die Vorteile beider Vertriebskanäle, Online- und stationärer Handel ideal kombiniert, was dem stationären Handel einen klaren Vorteil gegenüber dem reinen Online-Handel verschafft. 

Das Projekt „Digitalisierung und Innovation im stationären Handel“ (Handel innovativ) wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert.